Private Krankenversicherungen (PKV) - Das System auf einen Blick

Private Krankenversicherung
Über die private Krankenversicherung lassen sich medizinische Komfortleistungen versichern

Derzeit sind rund 9 Millionen Menschen in Deutschland privat versichert. Wir zeigen, wann eine private Krankenversicherung lohnt, welche genauen Vorteile das System bietet und wer Zugang hat.

Nur bestimmte Berufsgruppen können sich versichern, sofern die Bedingungen für den Eintritt erfüllt sind. Für die Wahl des Unternehmens stellen wir Ihnen einen Beitrags-Rechner sowie einen Vergleich bekannter Anbieter zur Verfügung, damit Sie eine Tarifübersicht erhalten. Vorteile des Systems sind neben Mehrleistungen auch Beitragserstattungen, kurze Wartezeiten und eine schnelle Terminvergabe beim Arzt.

Preise mit PKV-Rechner prüfen: Faktoren für die Beitragsberechnung

Die Versicherungsprämien richten sich nach Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsbeginn. Außerdem wichtig: die gewählten Leistungen. Internet-Rechner sollten unbedingt all diese Kriterien abfragen, um passende Policen zu finden. Nur der Gesundheitszustand wird üblicherweise erst später ermittelt. Das Geschlecht wird seit Inkrafttreten der Unisex-Regelungen nicht mehr zur Kostenberechnung herangezogen.

Die meisten Tarife der privaten Krankenkassen lassen sich in drei Abstufungen einteilen:

  • Basisschutz (meist die günstigste Option, allerdings weniger Leistungen)
  • Standardschutz (oft recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis)
  • Komfortschutz (nicht ganz billige PKV-Policen, aber viele zusätzliche Leistungen)

Wichtige Leistungen im Überblick:

Viele Menschen entscheiden sich für eine Privatkasse wegen umfangreicher Leistungen*.

  • Umfassende Kostenerstattung für Zahnbehandlung
  • Alternative Behandlungsmethoden
  • Heilpraktiker und Psychotherapie
  • Komfortbehandlung, kurze Wartezeiten, kurzfristige Terminvergabe

* abhängig vom Vertrag individuell wählbar. Sie zahlen nur das, was sie wirklich benötigen.

Gute Beratung kann Kosten und Beiträge minimieren

Insbesondere Angestellte, Selbständige und Beamte profitieren von den Vorteilen dieses Systems. Wichtig ist, Leistungen so zu wählen, dass weder eine Über- noch eine Unterversicherung entsteht. Als Versicherter können Sie nämlich genau die Leistungen versichern, die Sie tatsächlich benötigen. Wichtig: Stellen Sie die private Krankenversicherung im Vergleich genau gegenüber bzw. nutzen Sie die unabhängige PKV-Beratung. So zahlen Sie nur den Beitrag für Ihre Leistungen. Vorteile für Privatpatienten sind:

  • Umfangreichere Leistungen als in der gesetzlichen Kasse, z.B. für Zahnarztleistungen
  • Individueller Beitrag, der sich unabhängig vom Einkommen berechnet
  • Freie Wahl des Arztes und des Krankenhauses, ohne Praxisgebühr
  • Zügige Behandlung beim Arzt und Facharzt, tarifabhängig sogar Vorzugsbehandlung

Besondere Vorteile ergeben sich für Personen, die sich frühzeitig für eine private Krankenkasse entscheiden, denn die Beiträge berechnen sich abhängig vom Eintrittsalter bei Versicherungsbeginn. Je eher der Wechsel geschieht, desto niedriger sind die Kosten. Insbesondere Frauen profitieren aufgrund der neuen Unisex-Tarife ab 2013 vom aktuellen Angebot.

Zugang nur für bestimmte Personengruppen

Angestellte

PKV Angestellte

Angestellte mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze können sich privat versichern. Sie erhalten einen Zuschuss vom Arbeitgeber.

PKV für Angestellte
Einkommensgrenze

Selbständige

PKV Selbständige

Selbständige profitieren von der Privaten vor allem, wenn Sie bei Eintritt jung sind und wenig Vorerkrankungen haben. Der Eintritt ist bis 55 Jahre möglich.

PKV für Selbständige
KV für Existenzgründer

Beamte

PKV Beamte

Für Beamte sind private Krankenversicherungen besonders geeignet, da nur dort Anspruch auf Beihilfe durch den Dienstherren besteht.

PKV für Beamte
Beamtentarife im Test

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema

Private Krankenversicherung - Angestellte, Beamte, Selbständige im Vergleich

Angestellte, Selbständige und Beamte sind die drei größten Gruppen der Privatversicherten. Doch das System steht weiteren Personengruppen ebenso offen, dazu zählen

  • Familien und deren Kinder
  • Studenten und Personen im Fernstudium
  • Rentner und Pensionäre

Weitere Berufsgruppen im Überblick

Selbst bei Arbeitslosigkeit ist eine private Krankenversicherung möglich, allerdings nur für Personen, die bereits vor der Arbeitslosigkeit hier versichert waren. Ob das jedoch überhaupt lohnt, kann ein Preisvergleich zeigen.

 
Checkliste

Das macht eine gute Privatversicherung aus

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden und den Versicherungsvertrag unterzeichnen, können Sie mit einigen Merkmalen prüfen, ob die Versicherung Ihren Bedürfnissen entspricht.

  • Beitragsstabilität: Das Unternehmen bietet eine solide Finanzbasis und wirtschaftet erfolgreich am Markt. Das hat Einfluss auf die Beitragsberechnung, so dass Ihre Beiträge in guten Händen sind und damit auch langfristig stabil bleiben.
  • Tarifvielfalt: Die Versicherung hat mehrere Tarifvarianten zur Auswahl, aus denen Sie wählen können. So erhalten Sie sich auch langfristig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Das Unternehmen bietet Beitragserstattungen, z.B. für nicht genutzte Leistungen.
  • Die Versicherung zahlt eingereichte Arzt-Rechnungen unbürokratisch und zügig
  • Das Unternehmen bietet sowohl Tarife, die schon lange auf dem Markt sind, als auch solche, die erst wenige Jahre verfügbar sind (10 Jahre oder weniger). Dann können Sie bei Bedarf später besser Ihren Tarif optimieren.
  • Servicequalität: Prüfen Sie, ob die Krankenversicherung gute Kontaktmöglichkeiten bietet. Dazu zählt auch eine möglichst kostenlose, mindestens Montag bis Freitag erreichbare Hotline.
  • Sofern Sie Wert darauf legen einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, prüfen Sie dies vorher.

Einige Aspekte sind für Außenstehende und Neukunden schwer einzuschätzen. Prüfen Sie daher aktuelle PKV-Testberichte und Rankings. Diese enthalten vielfach Informationen über Servicequalität oder die finanzielle Situation der Anbieter.

Günstige Angebote - Sind billige Einsteigertarife eine Option?

Viele Unternehmen öffnen regelmäßig neue Tarife zu sehr niedrigen Preisen. Dies sind vor allem für Neueinsteiger sehr attraktive Angebote. Allerdings gilt bei solchen Tarifen: Wer sich aus Kostengründen für die günstigste private Krankenversicherung entscheidet, sollte damit rechnen, dass die Leistungen eingeschränkt sind. Das geht auch aus unserem Online-Tarifrechner hervor. "Billigtarife" sind außerdem oft mit hohem Selbstbehalt verbunden. 

Es ist ratsam für alle Personen, die einen solchen Tarif wählen, während der Mitgliedschaft regelmäßig den Beitrag zu prüfen, und ob es beim selben Anbieter bessere Tarife gibt. Vor allem wenn es teurer wird (was bei solchen PKV im Vergleich zu anderen Tarifen schnell passiert), bietet sich ein Tarifwechsel an, um bessere Leistungen für weniger Geld zu bekommen.

Merkmale der privaten Krankenkassen im Überblick

MerkmaleErklärung

Prinzip

Das System funktioniert nach dem Prinzip der Kapitaledeckung. Leistungen werden mit den Beiträgen des Versicherten bezahlt. Jeder sorgt für sein Risiko innerhalb der Tarifgemeinschaft vor.

Mitgliedschaft

Gesundheitsprüfung zu Beginn notwendig (Ausnahme: Basistarif)

Familienversicherung

jedes Familienmitglied wird einzeln versichert

Abrechnung

Kostenerstattungsprinzip

privatärztliche Behandlung

freie Arztwahl, Behandlung durch Spezialisten, Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer oder Mehrbettzimmer

Unsere Leser fragen - wir antworten: Die beliebtesten FAQ

Kann ich sofort nach Überschreiten der Einkommensgrenze einsteigen?

Nein, das Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze ist nur eine Voraussetzung, um sich privat versichern lassen zu können. Seit 2011 schreibt der Gesetzgeber vor, mindestens ein Jahr lang über der Grenze liegen zu müssen. 2013 beträgt die Versicherungspflichtgrenze 52.200 Euro brutto im Jahr.

Ist der Eintritt in die Privatversicherung trotz Vorerkrankungen möglich?

Prinzipiell ist das System auch für bereits erkrankte Personen nicht ausgeschlossen. Die Versicherung darf jedoch Zuschläge für besondere Krankheitsrisiken verlangen oder in schweren Fällen den Versicherungsantrag ablehnen. Für Krankheiten, die nach Vertragsbeginn erstmals diagnostiziert werden, sind keine Zuschläge zu zahlen.

Können auch Kinder privat krankenversichert werden?

Natürlich können auch Kinder in die private Krankenversicherung aufgenommen werden. Der Beitrag ist i.d.R. deutlich niedriger als für Erwachsene, das zeigen Beitragsrechner im Internet, weil das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand entscheidende Faktoren sind.

Ist der Basistarif immer der günstigste Tarif?

Nein, der Basistarif ist brancheneinheitlich nach Art und Umfang der gesetzlichen Versicherung gestaltet, kostet aber den Maximalbeitrag von 610,31 Euro. Viele private Vollversicherungstarife kosten weniger und leisten mehr.

Erhöht die private Krankenkasse den Beitrag, sobald ich mehr verdiene?

Nein, nach einer Gehaltserhöhung darf die Versicherung die Monatsbeiträge nicht erhöhen, denn die Beiträge sind unabhängig vom Einkommen. Beitragserhöhungen sind dennoch möglich, etwa aufgrund steigender Kosten im Gesundheitswesen, die auf die Versicherten umgelegt werden (siehe Frage 1).

Wozu gibt es eine Selbstbeteiligung?

Die Selbstbeteiligung (auch Selbstbehalt) hilft, den Verwaltungsaufwand bei der Versicherung gering zu halten, da nur Rechnungen ab einer bestimmten Höhe eingereicht werden. Für Versicherte bringt eine Selbstbeteiligung mehr Eigenverantwortung und niedrigere Beiträge. Daher ist die Selbstbeteiligung besonders für Menschen geeignet, die Wert auf die günstigste Absicherung legen.

Gibt es einen Weg zurück in die gesetzliche Kasse?

Eine Rückkehr in das gesetzliche System ist nicht ausgeschlossen, allerdings sind hieran einige Bedingungen geknüpft. Dazu zählen das Unterschreiten der Einkommensgrenze oder Arbeitslosigkeit. Im letztgenannten Fall gelten die Versicherungsregeln für Arbeitslose. Weiterhin gilt eine Altersgrenze von 55 Jahren; darüber ist ein Systemwechsel in der Regel ausgeschlossen.

Wie kann ich verhindern, dass Beiträge im Alter steigen?

Beitragssteigerungen im Laufe mehrerer Jahre oder Jahrzehnte sind in der Krankenversicherung (gesetzlich und privat) Gang und Gäbe. Hauptgrund sind allgemeine Kostensteigerungen (Ärztehonorare, Krankenhauskosten, innovative Behandlungen etc.). Privatversicherte, deren Beiträge über das normale Maß hinaus steigen, haben jederzeit die Möglichkeit zur Tarifoptimierung bei ihrer Gesellschaft (gleiche Leistungen für weniger Geld).

Was verbirgt sich hinter den neuen Unisex-Tarifen?

Da Frauen statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung haben als Männer und somit länger und mehr Leistungen beziehen, liegen die Beiträge für Frauen häufig über denen für Männer. Diese Regelung hat der Europäische Gerichtshof in einem Urteil gerügt und angeordnet, dass Versicherungsverträge ab Ende 2012 geschlechtsneutral (Unisex) sein müssen. Deshalb wird es künftig nur noch geschlechtsneutrale Unisex-Tarife geben. Die Beiträge für die private Krankenversicherung könnten sich daher für beide Geschlechter nach und nach angleichen.

Wie funktioniert die Kostenerstattung?

Die Abrechnung erfolgt direkt mit dem Leistungsträger (z.B. Arzt, Krankenhaus, Apotheke). Die Kosten werden zunächst vor Ort durch den Versicherten bezahlt. Über diesen Betrag erhalten Patienten eine Rechnung, die wiederum nach Einreichen bei der Versicherung erstattet wird. Vorteil dieses Systems ist, das Patienten Überblick über die in Anspruch genommenen Leistungen behalten. In manchen Tarifen mit Beitragserstattung ist es manchmal sogar günstiger, die Rechnungen allein zu tragen und dafür den Anspruch auf Beitragserstattung am Jahresende zu behalten.

Ist ein Tarifvergleich im Internet sinnvoll?

Um schnell und direkt einen Überblick über die Preise in den unterschiedlichen Krankenversicherungstarifen zu erhalten, ist ein Tarifvergleich im Internet zu empfehlen. Wir bieten einen Online-Vergleich, so dass Sie gleich am Bildschirm sehen, mit welchen Kosten Sie rechnen können. Wir empfehlen anschließend eine detaillierte, an der Lebenssituation orientiere Bedarfsanalyse.

Ist eine individuelle Bedarfsanalyse verbindlich und was kostet das?

Der persönliche Tarifvergleich legt nicht nur eine große Preisvielfalt offen, er ist für Sie auch absolut unverbindlich. Somit verpflichtet er nicht zum Abschluss eines Vertrages. Im Interesse der Verbraucher bieten wir diesen Tarif- und Preisvergleich kostenlos an. Als unabhängiges Verbraucherportal legen wir großen Wert darauf, dass unser Beitragsvergleich viele verschiedene Anbieter, darunter auch Testsieger von Stiftung Warentest oder Finanztest, einbezieht. Bei dem Vergleich wird kein bestimmtes Unternehmen bevorzugt. Sollten Sie dennoch aufgrund von Vorerfahrungen einen bestimmten Anbieter bevorzugen, kann dies in der Bedarfsanalyse berücksichtigt werden.

Welche Kriterien sind bei der Anbieterwahl besonders wichtig?

Wichtig ist, den Leistungskatalog genau zu überprüfen. In der privaten Krankenversicherung sollten zum Beispiel weder Leistungen fehlen (Unterversicherung), noch unnötige Risiken versichert werden (Überversicherung). Außerdem sollten Aspekte wie die Leistungen der Versicherung im Ausland, attraktive Präventionsangebote oder Optionen für Beitragsrückerstattung genügend Aufmerksamkeit erhalten. Dies gilt ebenso für mögliche Zusatzleistungen und den Service sowie die Beratung vor Ort.

Letzte Aktualisierung: 05.04.2013 - Albert Gottelt

Tarifoptimierung

private Krankenversicherung Tarifoptimierung

Privatversicherte haben verschiedene Möglichkeiten bestehende Tarife in Leistungsumfang anzupassen und auch die Beiträge zu reduzieren. Je nach verstrichener Laufzeit des bestehenden Tarifs lohnen entweder Selbstbeteiligungen, Anbieterwechsel oder ein Tarifwechsel.

Weitere Infos zur Tarifoptimierung

Test

private Krankenversicherung im Test

Insbesondere große Gesellschaften wie Debeka oder DKV haben viele unterschiedliche Tarife im Angebot. Wichtig ist darauf zu achten, das Leistungen und Kosten der Tarife gut aufeinander abgestimmt sind.

Daher sollten Sie verschiedene PKV im Test z.b. bei Stiftung Warentest und anderen Testagenturen vergleichen.

Vorteile & Nachteile

System der privaten Krankenversicherung, Vorteile, Nachteile

Bedenken Sie vor der Wahl der Krankenversicherung die Vorteile und Nachteile, die für Sie entstehen können. Je nach der individuellen Lebenssituation und -planung sind hier die Kriterien wie Kostenerstattung, anfallende Kosten oder Familientarif wichtig.

Systemüberblick der Krankenversicherungen

Häufige Irrtümer

5 häufige Irrtümer über die
private Krankenversicherung

1. Nur Gutverdiener sind privat versichert...

Stimmt nicht, gutverdienende Angestellte machen gerade 13 Prozent aller Privatpatienten aus. Alle anderen sind unabhängig vom Einkommen versichert.

2. Wer oft krank wird, muss wie in anderen Versicherungen mehr Beitrag zahlen...

Stimmt nicht. Kosten für Krankheiten, die nach Vertragsbeginn erstmals auftreten, werden übernommen. Beiträge ändern sich nicht.

3. Für Familien mit Kindern lohnt die private Versicherung grundsätzlich nicht...

Das kann man nicht pauschalisieren. Gerade für Beamte ist die Private trotz Kindern meist die günstigere Alternative. Auch für gutverdienende Angestellte und Selbständige kann die private Familienversicherung günstiger sein. Jede Familie sollte das für sich durchrechnen.

4. Steigende Beiträge sind ein typisches Problem der privaten Kassen...

Steigende Beiträge sind ein generelles Problem der Krankenversicherung - sowohl im privaten als auch im gesetzlichen Bereich. Hauptgrund ist die sogenannte "medizinische Inflation", also die allgemeine Kostensteigerung im medizinischen Sektor. Hierzu gehören Kosten für Ärztehonorare, Behandlungen und Medikamte.

5. Das private System ist unsozial...

Es trägt immer eine ganze Tarifgruppe das Krankheitsrisiko dieser Gruppe, anstatt wie in der GKV, alle jungen das Risiko aller Älteren tragen. Angesichts der Demographieentwicklung wird das private System von vielen Experten sogar als vorteilhaft für die Zukunft angesehen. 

Musterbedingungen

Für einheitliche und vergleichbare Leistungen gibt es Musterbedingungen (unverbindlich). Diese umfassen auch Rechte und Pflichten des Versicherten und dienen als Orientierung für einen ausgewogenen Versicherungsvertrag.

Qualitätsstandards des PKV-Verband gelten für:

  • Vollkostenversicherung
  • Krankentagegeldversicherung
  • Pflege- und Pflegezusatzversicherung

Daneben gibt es brancheneinheitliche Versicherungsbedingungen für:

  • Standardtarif und Basistarif
  • Pflegepflichtversicherung
  • Private Studentenversicherung

Überblick

Anzahl der Anbieter

45

PKV-Versicherte 

rund 9 Mio.

Pflegeversicherte

9,7 Mio.

Zusatzversicherungen

22,1 Mio.

Gezahlte Leistungen

21,9 Mrd. €

Einnahmen

33,3 Mrd. €

Gesparte Rückstellungen

158 Mrd. €

Quelle: PKV-Verband.
Weitere Zahlen und Statistiken im Überblick.

Details

Derzeit gibt es 45 private Krankenversicherungen in Deutschland, die mit einem Hauptsitz über ein dichtes Netz von Filialen im Bundesgebiet vertreten sind, beispielsweise die Allianz (München), DKV (Köln) oder Hanse Merkur (Hamburg).

Vollständige Liste

Rund 9 Millionen Menschen sind in der PKV versichert, Tendenz steigend. Laut PKV-Verband sind im Jahr 2011 235.700 Menschen zur PKV gewechselt. 159.400 Personen verließen das System.

Der Verband der privaten Krankenversicherung ist in Bonn und Berlin ansässig. Daneben gibt es als Schlichtungsstelle den PKV Ombudsmann, um Streit zwischen Kunden und PKV-Unternehmen außergerichtlich beizulegen.