Streit um Influenza

Schweinegrippe: Experten gegen Weltgesundheitsorganisation

Mittwoch, 27. Jan 2010, 14:25
Der deutsche Sozialdemokrat und Mediziner Wolfgang Wodarg hat eine Anhörung im Europarat in Straßburg veranlasst. Gegenstand der Anhörung: Die Schweinegrippe, die Pandemie und der aggressive Umgang mit Aufregungen und Ängsten, mit Meinungen und Tatsachen rund um das H1N1-Virus.
Die WHO und die Schweinegrippe: Übertriebene Ängste

Die WHO und die Schweinegrippe: Übertriebene Ängste

Ein gravierender Vorwurf der Experten ist der, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) völlig grundlos die Schweinegrippen-Panik geschürt hat. Der Epidemiologe Ulrich Klein von der Universität in Münster macht keinerlei Hehl aus seiner Ansicht: „Es werden unglaubliche Mengen an Geld verschwendet in Pandemien, die eigentlich gar keine sind.“ Die Anhörung soll klären, ob die WHO tatsächlich die nötige Transparenz beim Umgang mit der neuen Grippe hat walten lassen. Vor allem steht Margaret Chan, die Generaldirektorin der WHO in der Kritik, weil sie die Schweinegrippe im Juni des vergangenen Jahres zur Pandemie erklärt hat. Daraufhin setzten viele Länder ihre nationalen Pandemiepläne in Gang. Auch in Deutschland wurden daraufhin 50 Millionen Impfdosen bestellt.

Pandemie rechtens

„Interessanterweise gab es da schon verbindliche Verträge mit Glaxo Smith Kline“, sagt Professor Keil. Wolfgang Wodarg bekräftigt diese Vorwürfe. Es habe bereits 2006 und 2007 Verträge mit den Pharmaunternehmen gegeben. „Die Firmen warteten praktisch nur auf dieses Geschäft.“ WHO-Vizegeneraldirektor Keiji Fukuda wehrt sich gegen die Kritik. Es seien besonders junge Menschen gewesen, bei denen sich die Schweinegrippe mit schweren Verläufen und gehäuften Todesfällen manifestiert habe. Die saisonale Grippe würde so nicht in Erscheinung treten. Er ist ganz sicher, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist. „Die WHO nimmt ihre Rolle zur Verbesserung der Gesundheit sehr ernst.“ 

Pharmadruck 

Wolfgang Wodarg hat weiterhin den Verdacht geäußert, dass die Pharmaindustrie bei der Einstufung der Schweinegrippe ihre Hände im Spiel gehabt habe. Er wirft der WHO vor, sie habe ihre Unabhängigkeit aufgegeben und sich von den Pharmaherstellern beeinflussen lassen. Fukuda hat nach seinen Angaben aber keinerlei Hinweise ausmachen können, dass die Pharmakonzerne Druck auf die WHO ausgeübt hätten. Eine Einflussnahme der Konzerne gebe es keinesfalls. Luc Hessel vom Europäischen Verband der Impfstoffhersteller will diesen Vorwurf ebenfalls nicht unbeantwortet lassen. Investitionen seien mit eigenem Risiko getätigt worden, und es sei keineswegs absehbar gewesen, wann sich das rechnen würde. Einen Einfluss auf die Gesundheitspolitiker aus finanziellen oder Gründen der Profitmaximierung habe es nicht gegeben.

Harmloses Virus 

Doch Zweifel bleiben. Immerhin ist das Virus der Schweinegrippe weit ungefährlicher als zunächst gedacht. Die „normale“ Grippe fordert sicherlich mehr Opfer als die Schweinegrippe. Trotz aller Gegenargumente sind die schwerwiegenden Fragen für Wolfgang Wodarg noch nicht geklärt. Anfänglich musste eine Infektion sehr viele Erkrankungen und Todesfälle verursachen, bevor sie zur Pandemie erklärt werden konnte. Die WHO hatte im Mai des vergangenen Jahres die bis dahin gültige Definition geändert. Das war der Startschuss dafür, eine „stinknormale Grippe zu einer Pandemie hochzustilisieren“. Nur deshalb wären Millionen von Menschen geimpft worden, sagt Wolfgang Wodarg. Das sei gar nicht unbedingt nötig gewesen, sei aber zum Vorteil der Pharmakonzerne passiert.

Transparenz gefordert

Auch die deutschen Behörden sind nach Ansicht des SPD-Politikers nicht unschuldig an der unangemessenen Panik. Man hätte bereits im Oktober 2009 wissen können, dass die Infektionen in den meisten Fällen harmlos verlaufen. Doch trotzdem hätte sowohl das Robert-Koch-Institut als auch das Paul-Ehrlich-Institut „wider besseres Wissen“ immer wieder betont, dass eine zweite Welle durchaus im Bereich des Möglichen wäre. Allgemein wäre wohl mehr Aufklärung und weniger Panikmache angesagt gewesen. Das muss auch Keiji Fukuda zugeben. „Natürlich können wir die Dinge verbessern.“ Die WHO muss sich nach der Offenheit und Durchschaubarkeit ihrer Handlungen messen lassen.

Yasin Inci meint:

am 27. Jan 2010 um 18:01

Also, wenn Wolfgang Wodarg so sehr an der Wahrheit interessiert ist und ein Experte sein soll, warum hat er nicht damals schon sein Mund aufgemacht und ist an die Öffentlichkeit gegangen???

Nachdem die Bürger mal wieder mit ihren STEUERN für NICHTS herhalten mussten, die "Pandemie" nun vorüber ist und die ersten Erkenntnisse im europäischem Raum belegen, dass die Schweinegrippe doch nicht so schlimm ist, geht man natürlich in die Offensive als Opposition!

Herr Wolfgang Wodard hätte schon im Mai 2009 ganz groß Werbung machen müssen, dass die WHO die PandemieDefinition geändert hat.
Er müsste, bis heute, als der größte Buhmann der Nation dastehen müssen um jetzt als Held gefeiert zu werden. Er hat diesen Zug verpasst und nun will er sich im Schatten der untergehenden Sonne sonnen!

Aber im Endeffekt kann dies der erste Schritt in Richtung mehr Mut sein, denn wir brauchen mutigere Experten und Politiker!

LG
Yasin Inci

Schlau Meier meint:

am 27. Jan 2010 um 18:28

Es gab einige Magazine wie Panorama, die über die StIKo und die WHO berichtet ahben. Über die korrupten Machenschaften des RKI und anderen Instituten.

Leider waren das nur ganz wenige Medien, die sich Luft machen konnten. Die breite Masse ist doch auf den irrsinnigen Schweingrippe Zug aufgesprungen.

Wenn dann sollte man den Medien die Schuld an der Fehlinformation geben. Die werden durch Argenturen (der begriff deutet ja schon auf PR hin) mit Nachrichten versorgt. Die sind weder geprüft noch selbständig recherchiert. Wenn bsp. "reuters" heute schreibt, dass morgen die Welt untergeht, steht das in allen Medien. Egal obs stimmt oder nicht! daher ist von freiem Journalismus nicht mehr die Rede. Es ist gleichgeschlatet Propaganda. Wer das meiste zahlt, bekommt seine Nachrichten!

Hygieia meint:

am 27. Jan 2010 um 21:48

@ Yasin Inci

Wieviele Warnungen durch Wolfgang Wodarg hätten Sie denn gern? Googeln Sie doch mal mit seinem Namen und "Schweingegrippe", besuchen Sie sein weblog und seine homepage. Dort finden Sie die gewünschten Warnungen. Diverse Pressmitteilungen über Dr. Wodargs Äusserungen zeigen Ihnen, seit wann er sich kritisch zu den Vorgängen bei der angeblichen "Schweinegrippe"- Pandemie geäussert hat.

Und dann kommen Sie wieder und schreiben ein informiertes statement jenseits von parteipolitischen Interessen.

Ach ja und was wir brauchen sind mutigere Bürger. Die ausser der Impfverweigerung den Politkern, den Krankenkassen"fürsten" und den Experten erklären, was sie für ihre Steuergelder, ihre Krankenkasenbeiträge und ihre Gesundheit erwarten. Wir Bürger sind schliesslich Souverän, Kunden und Geschädigte, wenn Experten sich irren.

Und dann lesen wir alle noch mal das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern und fragen nach, wo denn der Nachweis zu finden ist, dass Viren als selbständige _Organismen_ ausserhalb von Menschen und Tieren existieren und dass sie ansteckend sind. Der Nachweis anhand der Kochschen Postulate und die krankmachene Wirkung von "Viren" genügen.

Ein Preis von einer Million Schweizer Franken, der für einen Virennachweis vor einigen Jahren ausgelobt wurde, konnte nicht vergeben werden.

Anna Luehse meint:

am 28. Jan 2010 um 21:21

@Hygieia

Sehr gut, volle Zustimmung! Wolfgang Wodarg ist einer der Ret-Glaubwürdigen in der SPD, nach der Katastrophe Pharma-Ulla.

Wodarg wurde von der Qualitätspresse totgeschwiegen.
Diese enervierende Pharmaschweine-Panikmache incl. Korruptionsskandale bringt immer mehr Menschen dazu, nachzufragen was es mit dieser ganzen Impfideologie so auf sich hat. Zur Erinnerung: Die Pharma-WHO und ihre Filialen RKI / PEI haben Quecksilber-Thiomersal für Kinder und Schwangere empfohlen!
NIE WIEDER werde ich mich gegen irgendetwas impfen lassen. Google: Impfschäden. Man kann auch nach "WIRKSAMKEITSNACHWEIS" suchen, finden wird man keinen. Meine Erkenntnis: Der "Impfgedanke" ist zynische Geschäftemacherei. Volkstümlich: Impfen ist krankmachender Beschiß.

Bewiesen ist: Aluminiumhydroxid - Gebräuchlicher Impfstoffzusatz zerstört Hirnzellen

jürgen röser meint:

am 29. Jan 2010 um 11:23

schweinegrippe?
es stand schon in der polskanews dass der prof.osterhaus seine finger im spiel
hatte,wobei russland gedroht hat aus der who auszusteigen wenn es hier keine
aufklaerung gibt.polen,die schweiz und liechtenstein bestellten übrigens keine
spritzen.

Filzstift1 meint:

am 30. Jan 2010 um 11:42

Dass unsere Politiker machen was sie wollen (zB Impfstoffe bestellen), wissen wir nicht erst seit gestern. Dass Entscheidungen getroffen werden ueber Gremien mit Experten, die keine sind, ist auch nicht neu.
Dass unsere Medien in erster Linie Geldverdienen wollen, sollte auch jedem klar sein
Jeder, der ein Medikament einnimmt oder einnehmen soll, hat heute die grosse Internet-Freiheit, sich mit dem Thema zu befassen - und nicht bloss den Headline hinterherzulaufen.

Also worueber beschwert man sich hier ??
Dass die WHO bestechlich ist ?
Hallo ? War das Neu ?




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