Mit Kopfschmerzen zur Schule: Stress plagt Schüler
Donnerstag, 14. Jan 2010, 16:55
Nicht alle Kinder sind frei von Schulstress.
Die Studie wurde von der Universität Lünebürg im Auftrag der Deutschen Angestelltenkrankenkasse (DAK) durchgeführt und heute veröffentlicht. Im Laufe der Untersuchung wurden fast 4.500 Schüler aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Hessen im Alter zwischen 10 und 21 Jahren befragt. Am häufigsten genannte Stresssysmptome sind demzufolge Schlafstörungen (22 Prozent). 16 Prozent klagen über regelmäßige Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen. Bei Mädchen ist die Stressanfälligkeit offenbar höher als bei Jungen: 40 Prozent der Schülerinnen klagen über mehrmals in der Woche auftretende Beschwerden.
Grund: Leistungsdruck
Die Gründe für diese gesundheitlichen Probleme sind offenbar vielschichtig. Oft sehen sich die Schüler Prüfungsangst ausgesetzt; jeder zweite sei davon betroffen, so die Studie. Aufgrund des Leistungsdrucks erleben viele Kinder die Schule als besonders negativ, worauf viele Schüler psychisch reagieren. Cornelius Erbe von der DAK sieht Eltern und Lehrer gleichermaßen in der Pflicht. Wichtig sei es, die schulischen Probleme zu thematisieren anstatt sie zu tabuisieren. Ein offener Umgang helfe eher als das Verdrängen. Schüler, die ihre Probleme offen angehen, leiden der Studie zufolge seltener an psychischen Beschwerden.
Ein weiterer Grund scheint aber auch das allgemeine soziale Klima im Lernverband zu sein. Herrscht ein schlechtes Klassenklima, steigt der Anteil der Schüler mit psychischen und gesundheitlichen Problemen deutlich an, so die Studie. Fast die Hälfte aller Lernenden fühlt sich in der Schule „verzweifelt“. Gymnasiasten sind seltener betroffen als Schüler anderer Schulformen, sagte Anica Richardt von der Universität Lüneburg.
Unterschied bei Jungen und Mädchen
Mädchen leiden offenbar besonders häufig an psychosomatischen Beschwerden. Mit 38,2 Prozent liegt der Anteil deutlich über dem der Jungen (21,3 Prozent). Bei Kopfschmerzen fällt der Unterschied sogar noch deutlicher aus. Aber auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle: Bei Jungen verschlimmert sich die Situation ab dem 12. Lebensjahr nicht weiter. Mädchen dagegen müssen im gesamten Verlauf der Pubertät mit einer stetigen Verschlimmerung der Symptome rechnen. Besonders während des Übergangs in das Berufsleben seien viele Schüler betroffen.
Frühere Studien
Bereits früher hat sich die DAK mit dem Thema Schulstress befasst. Im April 2009 veröffentlichte die Krankenkasse eine Forsa-Umfrage unter Eltern zum Thema Schulstress. Demnach beobachten Eltern, deren Kinder eine Hauptschule besuchen, besonders häufig Symptome von Schulstress.
Nach den geeignetsten Strategien zur Vermeidung von Stress in der Schule gefragt, nannten die meisten Sport und viel Bewegung. 67 Prozent hielten das für die beste Möglichkeit, psychosomatischen Beschwerden vorzubeugen. Gemeinsame Unternehmungen mit der Familie wurden am zweit häufigsten genannt. Die Behandlung mit Medikamenten hielten die befragten Eltern fast durchweg für gar nicht geeignet, dem Problem effektiv zu begegnen.
am 20. Jan 2010 um 15:45
Unsere PÄDAGOGEN (griech.; Kinderführer) machen (fast) immer DRUCK, wenn sie erZIEHen. Dabei sollten FÜHRER doch nicht hinten drücken sondern vorne vorausZIEHEN. Niemand wird sich dessen bewusst, dass immer geDRÜCKT wird, wenn man zu erZIEHen meint. Logischerweise kommt bei Drücken auch das Gegenteil dessen heraus, was bei Ziehen herauskommen müsste. In der neuen Ich-kann-Schule habe ich gezeigt, dass es gar nicht erstaunlich ist, dass wir in unseren Schulen stets das Gegenteil des Erwarteten als Ergebnis bekommen.
Unsere "Schulen" sind ziemlich genau das Gegenteil dessen, was das Wort bedeutet; die Lehrer tun dort ziemlich genau das Gegenteil von Lehren und in der Folge wird dort natürlich auch das Lernen pervertiert. Man gibt sich Mühe und kriegt sie, man man verdoppelt seine Anstrengungen und findet sich doppelt angestrengt wieder, man lässt - den"pädagogischen" Anweisungen folgend - nicht locker und ist infolgedessen immer verspannt. ..... Es klappt doch! Kopfschmerz, Stress, zunehmende Ängste bis Todesängste sind die ganz logische Folge aus solch strohdummem "pädagogischem" Umgang mit dem Leben. In der neuen Ich-kann-Schule habe ich genau aufgezeigt, warum wir das ernten müssen, was wir gesät haben: damit wir endlich wieder vom Leben lernen und nicht von ausgetrockneten, toten Papieren herunter, die wir hochtrabend "Lehrplan" nennen.
Wenn erst 1/3 der Schüler leidet, dann sollten wir nicht übersehen, dass weit über 2/3 der Lehrer leiden. Und dann stellt sich die Frage: "Wer lernt da von wem was?" und: "Sollten wir nicht aufhören, unsere Kinder in eine Instititution, die es nicht kann, zu Erwachsenen, die es selber überhaupt nicht können, zum Lernen zu drängen?"
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
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