Weniger Schweinegrippe-Impfstoff: Länder sparen Millionen
Mittwoch, 13. Jan 2010, 09:18
Weniger Impfstoff: Länder erringen Kompromiss mit GSK.
Die Verhandlungen zwischen Vertretern der Länder, des Bundes und des Impfstoffherstellers GlaxoSmithKline (GSK) fanden bereits Ende letzter Woche statt und hatten nach konstruktiven Gesprächen den Weg für einen Kompromiss in der Diskussion um den überschüssigen Impfstoff freigemacht. Nun wurden Details bekannt gegeben. Statt der vertraglich vereinbarten Abnahmemenge von 50 Millionen Einheiten müssen die Bundesländer nur noch 34 Millionen abnehmen. Davon werden zunächst aber nur 25 Millionen tatsächlich von GSK ausgeliefert. Die übrigen neun Millionen werden vom Hersteller eingelagert und bei Bedarf ins Ausland verkauft.
Lösung nur Kompromiss
Die niedersächsische Gesundheitsministerin und amtierende Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder Mechthild Ross-Luttmann (CDU) lobte die Lösung zwar als guten Kompromiss. Allerdings hatten sich die Länder ursprünglich mehr erhofft. Der Staatssekretär im thüringischen Gesundheitsministerium Hartmut Schubert hatte Ende Dezember eine Halbierung der Abnahmemenge gefordert, da zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung noch alle Beteiligten davon ausgingen, dass zwei Impfdosen zur Immunisierung gegen die Schweinegrippe notwendig seien. Nach der Erkenntnis, dass eine Impfung ausreichend ist, sei die Halbierung der Bestellmenge folgerichtig, so Schubert. Daraufhin hatte GSK auf die gültigen Verträge verwiesen.
Dennoch: Durch die Reduzierung der Abnahmemenge um 16 Millionen Impfdosen sparen die Länder rund 133 Millionen Euro. Vertreter beider Seiten lobten daher den Kompromiss. Annette Widmann-Mauz vom Bundesgesundheitsministerium sagte, die Lösung entspräche dem Bedarf der Länder. Schließlich müsse weiter gewährleistet sein, dass bei Bedarf 30 Prozent der Bevölkerung mit dem Serum versorgt werden können. Auch eine GSK-Sprecherin zeigte sich zufrieden und sprach von einer akzeptablen Lösung. Sie wies auf die Produktionskapazitäten hin, für die der Hersteller mehrere Millionen Euro investiert habe.
Impfstoff fürs Ausland
Nach dem Kompromiss werden allerdings immer noch große Mengen des Schweinegrippe-Impfstoffes im Überschuss produziert. Die im Kompromiss vereinbarte Auslieferung von 25 Millionen Dosen wird voraussichtlich schon im Februar 2010 abgeschlossen sein und für 30 Prozent der Bevölkerung ausreichen, so Ross-Luttmann. Hierbei sei allerdings noch gar nicht die schwache Resonanz der Impfkampagne in der Bevölkerung berücksichtigt.
Daher ist zu erwarten, dass mehr als die vereinbarten neun Millionen Impfdosen ins Ausland verkauft werden könnten. An dieser Stelle nahm Ross-Luttmann den Bund in die Pflicht, um den Verkauf zu koordinieren. Die Länder sollten damit nicht allein gelassen werden.
Impfung weiter empfohlen
Zwar flaut die Schweinegrippe in Deutschland derzeit weiter ab, doch laut Robert-Koch-Institut (RKI) sei die nächste Verbreitungswelle für die Monate Februar und März zu erwarten. Die Impfung sei neben den persönlichen Hygienemaßnahmen der wirksamste Schutz gegen das H1N1-Virus. Bis Anfang Januar waren laut Wochenbericht des RKI 215.881 Menschen in Deutschland an der neuen Grippe erkrankt, in 159 Fällen endete die Infektion tödlich.
am 13. Jan 2010 um 12:36
leider wird in den Berichten ( auch in Ihren ) das als ganz toller Deal verkauft.
Aber mann muss auch sagen das nur ca.6,5 Mio. Dosen für ca. 54 Mio Euro benötigt wurden.
Insgesamt hat der Steuerzahler also selbst nach der Reduzierung auf ingesamt 34 Mio Dosen 228.5Mio Euro mehr gezahlt als nötig.
Hüstel.....
am 13. Jan 2010 um 13:28
am 13. Jan 2010 um 13:28
am 13. Jan 2010 um 13:29
Nachdem unsere Beamten mal wieder Milliarden von Steuergelder sinnlos, zugunsten der Pharmaindustrie, der Ärzte und Krankenkassen, verballert haben ist die Frage berechtigt, für wie blöd hält man eigentlich den Steuerzahler. Anderer Leute Geld Gassi zu führen scheint ja recht einfach zu sein. Dass uns irgend ein ausländischer Staat auch nur eine Packung Impfstoff abnimmt, kann auch nur der glauben, der schon an die Vogelgrippe geglaubt hat und jetzt hoffentlich auf eine Beamtengrippe o.ä. wartet.
Bei jeder normalen Grippe erkranken in Deutschland Millionen und sterben mehrere 10.000. Von den genannten 159 Toten durch die Schweinegrippe wären wohl über 100 auch an jeder anderen leichten Infektion gestorben.
Als Kaufmann bewundere ich die äußerst erfolgreichen Werbeaktionen der Pharmaindustrie, die nun schon im 5. oder 6. Jahr Milliarden verdient, alleine mit der Angst der Menschen und einem Medikament, was nicht hilft, gegen eine Krankheit die es nicht gibt. Als Steuerzahler verfluche ich die Dämlichkeit unserer Beamten.
am 13. Jan 2010 um 15:04
Ich schlage vor, dass alle Gesundheitsminister für 12 Monate mindestens 1/3 des Gehaltes gekürzt bekommen.
Schämen sich diese studierten Damen und Herren nicht mit den Menschen so oberflächlich und leichtfertig umzugehen?
Wer wird denn noch der angeblöich so dringend notwendigen Impfung folgen, wenn in Zukunft die WHO eine Mitteilung veröffentlicht ?
Jetzt für eine absolute Fehlleistung noch auf "Lob" zu argumentieren, denn man habe ja nicht die ganze Menge abnehmen müssen!
Welche Formulierungen lassen sich die angeblichen Juristen in den Ämtern denn so von der Pharmaindustrie unterjubeln?
Traurige Demokratie die uns als den Bürgern angeboten wird.
Man hat eigentlich keine Worte mehr!
am 13. Jan 2010 um 16:43
Es nimmt einem normal denkenden Menschen den letzten Atemzug vor lauter Aufregung, wenn in dem Zusammenhang auch noch von "GESPART" geschrieben wird. Unfassbar, dass diese Seilschaft Politik-Pharma-angeblich unabhängige Institute, auch noch als gespart hingestellt wird. Sagen wir, es ist der versuch der Schadensbegrenzung, weiter nichts.
Das Wort "gespart" ist wiedermal ein Beispiel für den Versuch der Manipulation.
am 14. Jan 2010 um 02:54
„Wir erleben gar keine Virus-Epidemien – wir erleben Epidemien des Angstmachens“, heißt es im Vorwort des höchst lesenswerten Buches „Virus-Wahn“ [91]. Die Autoren (ein Mediziner und ein Wissenschaftsjournalist) legen in dieser exzellenten Übersichtsarbeit mit einer Fülle an wissenschaftlichen Nachweisen dar, wie die Medizinindustrie, gestützt von den Behörden, ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliardenprofite macht.
Vogelgrippe (H5N1), SARS, BSE, Hepatitis C, AIDS, Polio usw. sind ein Greuelmärchen, ein Instrument der Mächtigen in Industrie und Politik zur Ausbeutung und Unterdrückung der Menschen.
Nicht die angeblichen Seuchen sind auszurotten, sondern die falsche Furcht vor ihnen. Dazu bedarf es der Aufklärung über die medizinisch-biologischen Zusammenhänge und über die Tricks der Seuchentheoretiker. Etliche verantwortungsbewußte Wissenschaftler und Mitbürger engagieren sich bereits in dieser Weise. [Durch die Redaktion bearbeitet]
am 14. Jan 2010 um 07:52
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