Schweinegrippe-Impfstoff mit Wirkverstärker gut verträglich
Montag, 11. Jan 2010, 12:31
Der Impfstoff Pandemrix auch mit Wirkstoffverstärker gut verträglich.
Die Wirkverstärker in den Impfstoffen gegen die Schweinegrippe standen von Beginn an in der Kritik. Schon die klinischen Tests hatten ergeben, dass eine breite Palette von Nebenwirkungen auftreten kann. Inzwischen sind mehr als 30 Millionen Europäer gegen die Schweinegrippe geimpft worden. Doch die befürchteten Nebenwirkungen wurden kaum beobachtet. Der Zusatz von Wirkverstärkern, den sogenannten Adjuvatien, macht nach Aussagen der Europäische Arzneimittelagentur EMA den Impfstoff nicht weniger verträglich. Schwere Nebenwirkungen, wie das sogenannte Guillain-Barré-Syndrom, blieben die Ausnahme.
Pandemrix am häufigsten verimpft
Das in Deutschland am häufigsten verabreichte Serum Pandemrix ist auch europaweit sehr weit verbreitet. Von den in Europa insgesamt rund 32,7 Millionen Geimpften, darunter 218.000 Schwangere, haben 21,6 Millionen diesen Impfstoff erhalten. Celvapan, der Impfstoff ohne Wirkverstärker, wurde 260.000 Mal und Focetria 7,5 Millionen Mal ausgegeben. Die beiden Seren Panenza and Fluval P sind nicht überall zugelassen und zusammengenommen 3,3 Millionen Mal verimpft worden. 218.000 Schwangere wurden europaweit gegen die Schweinegrippe geimpft.
Nebenwirkungen relativ gering
Gemessen an der Zahl der ausgegebenen Pandemrix-Impfdosen sind die Nebenwirkungen nicht überdurchschnittlich hoch. Das geht aus dem aktuellen Bericht der EMA hervor. Zwar liegt die Zahl der gemeldeten Fälle unerwünschter Nebenwirkungen bei Pandemrix gut 20 Mal höher als beim nicht adjuvantierten Impfstoff Celvapan, doch Pandemrix wurde 80 Mal öfter verwendet. Gemessen an der Zahl der Geimpften wie sas ebenfalls wirkverstärkte Focetria etwa dieselbe Rate von Nebenwirkungen auf wie Pandemrix.
Da die Nebenwirkungen in den allermeisten Fällen glimpflich verlaufen, schätzt die EMA das Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko einer Schweinegrippe-Impfung immernoch als positiv ein. Nur 19 Fälle des sogenannten Guillain-Barré-Syndroms wurden europaweit gemeldet. Das sind sogar weniger Fälle als üblicherweise in geimpften Kollektiven auftreten, so der EMA-Bericht. Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine Nervenerkrankung, die häufig Lähmungen zur Folge hat.
Pandemrix gut verträglich
Der Bericht der EMA schließt aus diesen Erkenntnissen nicht, dass Impfstoffe mit Wirkverstärker besser verträglich sind als Stoffe ohne Adjuvantien. Erfahrungsgemäß treten, relativ zur Anzahl der ausgegebenen Impfdosen, weniger Nebenwirkungen auf, je öfter der Impfstoff verabreicht wird. Dennoch sei eine Schlussfolgerung, dass adjuvantierte Impfstoffe dieselbe Verträglichkeit aufweisen, wie nicht adjuvantierte. Insgesamt weichen die Nebenwirkungen demnach in Art und Häufigkeit kaum von den in den klinischen Studien ermittelten ab. Der Beipackzettel von Pandemrix listet alle bekannten Nebenwirkungen auf.
am 11. Jan 2010 um 20:18
- der aktuelle Stand in der PEI-Statistik (Daten aktualisiert bis 10.12.09 laut PEI-Seite) weist 1382 Nebenwirkungen und 48 Todesfälle aus.
Ein hoher Anteil der Todesfälle sind kardiale Ereignisse in mittleren Lebensjahren und bei älteren Patienten.
In welcher Zukunft wollen wir leben?
am 12. Jan 2010 um 09:40
Wenn sich mehrere Milionen Menschen impfen lassen, sterben rein statistisch gesehen einige hundert davon in einem kurzen Zeitraum nach der Impfung, aus Gründen die nichts mit der Imfung zu tun haben, sondern weil sie sowieso aus anderen Gründen wie Alter und Krankheit gestorben wären.
In welcher Zukunft würden wir leben wenn es keine Imstoffe gäbe ?
In der Vergangehheit. Mit Typhus, Polio, Diphterie, Tetanus, etc. mit Abertausenden von Toten, wie im Mittelalter in Europa oder heute in der dritten Welt!
am 28. Jan 2010 um 21:32
Er listet die zugegebenen Nebenwirkungen auf, von Langzeitschäden ist keine Rede. Tabuthema, vgl. IMPFSCHÄDEN.
Studie, vom Qualitätsjournalismus übersehen:
"Geimpfte Kinder und Jugendliche haben um ein Vielfaches mehr Allergien, leiden öfter unter Entwicklungsstörungen wie Hyperaktivität und haben wesentlich mehr Infekte und mehr chronische Krankheiten."
http://www.united-mutations.org/?p=22124
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