Gesetzliche und private Krankenversicherung für Mediziner

Individuelle Tarife für medizinische Berufe

Vergleich für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker

Ärzte zeigen durch ihren Beruf und das Fachwissen ein hohes Maß an gesundheitlicher Eigenverantwortung. Daher gibt es für Ärzte und viele andere medizinische Berufsgruppen günstige Tarife in der privaten Krankenversicherung, die verstärkt die Selbstmedikation berücksichtigen. Dadurch können Beiträge für Ärzte niedriger gehalten werden, ohne Einbußen bei den Leistungen hinnehmen zu müssen. Selbständige Ärzte können in die private Krankenversicherung wechseln. Auch im Angestelltenverhältnis ist der Wechsel möglich, sofern der Jahresverdienst über 50.850 Euro jährlich liegt.

Was bietet die private Krankenversicherung für Ärzte?

Mitglieder in der privaten Krankenversicherung können sich auf konstante Leistungen verlassen. Der Versicherungsumfang bleibt die Dauer des Vertrags stabil. Volle Kostenerstattung ist je nach Tarif möglich für alternative Heilmethoden, Psychotherapie, aber auch für Zahnersatz und viele andere Leistungen. Freiberuflich tätige Ärzte und Fachärzte können darüber hinaus eine erhöhte Zahlung von Krankentagegeld absichern, um das wirtschaftliche Risiko bei längerer Krankheit aufzufangen.

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Mediziner in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV)

Selbstständige, freiberuflich tätige Ärzte sind im Regelfall von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) befreit. Es besteht für sie die Möglichkeit, eine private Krankenversicherung (PKV) abzuschließen. Sie können aber dennoch freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung werden. Ärzte, die sich in einem Arbeitsverhältnis als Angestellter befinden, sind hingegen verpflichtet sich gesetzlich krankenversichern zu lassen. Übersteigt das Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze von 49.500 Euro im Jahr, so kann sich der Betroffene von der Versicherungspflicht befreien lassen und einen privaten PKV-Anbieter wählen.

Die Beiträge der GKV gestalten sich einheitlich. Das bedeutet jeder Versicherungsnehmer hat Beiträge in Höhe von 15,5 Prozent seines Bruttoeinkommens zu zahlen. Die Einkommensbemessungsgrenze beträgt 44.550 Euro jährlich. Die Leistungen der GKV sind durch die Bundesregierung vorgeschrieben. Aus diesem Grund sind sie nicht individuell auf den Versicherungskunden abgestimmt. Zudem fällt der Leistungskatalog eher geringer aus, als bei einer privaten Krankenversicherung.

Mediziner in der privaten Krankenkasse (PKV)

Ärzte, die sich in der privaten Krankenversicherung versichern lassen möchten, mit der Voraussetzung, dass sie entweder ein bestimmtes Einkommen beziehen oder freiberuflich tätig sind, müssen sich zunächst von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen. Diese Befreiung ist unwiderruflich, sofern das Einkommen und das Arbeitsverhältnis keine Änderungen erfährt.

Für Mediziner gibt es bei einigen privaten Versicherungsunternehmen spezielle Sondertarife, die teilweise als Gruppentarife konzipiert sind. Diese sind meist günstiger als die übrigen Tarife einer PKV. Für Medizinstudenten, Ärzte im Praktikum und Jungärzte gibt es zudem häufig so genannte Jungärztetarife, die sehr preiswert sind. Solche Tarife sind jedoch meist bis zum 35. Lebensjahr begrenzt. Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung sind in der PKV nicht einkommensabhängig. Sie richten sich nach dem Gesundheitszustand, dem Geschlecht, Alter und gewählten Leistungspaket des Versicherungsnehmers. Die Leistungen hingegen sind individuell an die jeweilige Person angepasst und werden umfangreich gewährleistet.

Krankenzusatzversicherungen für Mediziner und Ärzte

Gesetzlich versicherte Ärzte, die nicht auf die Annehmlichkeiten einer PKV verzichten möchten, haben die Möglichkeit den gesetzlichen Schutz durch Zusatzversicherungen aufzustocken. Die entsprechenden Zusatztarife werden individuell an den Versicherungsnehmer, dessen Berufs- bzw. Gesundheitsrisiken angepasst und können eine ähnliche Sicherheit und auch einen ähnlichen Komfort bieten, wie es in der privaten Krankenversicherung der Fall ist.

Zudem schützen die Krankenzusatzversicherungen den Versicherungsnehmer vor den fortschreitenden Kürzung elementarer Leistungen in der GKV, denn diese werden staatlich geregelt und sind entsprechend politisch beeinflusst. Dies hat zur Folge, dass der gesetzlich Versicherte in allen medizinischen Bereichen hohe finanzielle Eigenleistungen aufbringen muss. Krankenzusatzversicherungen schützen den Versicherten gegen diese Zahlungen, indem die Unternehmen eine oftmals hundertprozentige Kostenübernahme gewährleisten.

Günstige Angebote für Ärzte und Mediziner vergleichen

In Deutschland gibt es über 40 Anbieter mit mehreren Tausend unterschiedlichen Tarifkombinationen. Der Internet-Vergleich hilft, bei der Vielfalt der Angebote der privaten Krankenversicherung für Ärzte und Mediziner den Überblick zu behalten und nimmt Testsieger und Toptarife unter die Lupe. So erhalten Mediziner einen objektiven Blick auf den Markt und die private Krankenversicherung. Der Service ist kostenlos und unverbindlich.

Wichtig ist beim Finden der privaten Krankenversicherung, dass Preis und Leistungen gut aufeinander abgestimmt werden. Insbesondere Testsieger-Tarife für Ärzte und Mediziner glänzen häufig mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Teure Tarife müssen nicht zwingend die besten Leistungen garantieren, Ebenso ist der günstigste Tarif nicht immer der beste. Ein gründlicher Vergleich vieler Testurteile und die Überprüfung namhafter Anbieter durch Stiftung Warentest, Finanztest und andere Test-Magazine helfen, die beste private Krankenversicherung für Ärzte und Mediziner zu finden.

Ausgezeichnete Leistungen für Mediziner im Vergleich

Ärzte können in der privaten Krankenversicherung nicht nur Geld sparen, sondern stellen gleichzeitig sicher, dass die tariflich vereinbarten Leistungen genau ihren Ansprüchen und ihrer persönlichen Lebenssituation gerecht werden. So zahlen Mediziner Beiträge nur für die Leistungen, die sie tatsächlich benötigen und in Anspruch nehmen. 

Die Leistungen für Ärzte in der privaten Krankenversicherung passen sich individuell an den Versicherungsnehmer an. Chefarztbehandlung und die Unterbringung im Einbettzimmer sind nur einige der erstklassigen Leistungen, die für einen besonderen Behandlungskomfort bei der Behandlung oder dem Krankenhausaufenthalt sorgen. In der privaten Krankenversicherung für Mediziner werden die Kosten nach dem Gesundheitszustand und dem Alter bei Versicherungsbeginn errechnet. Eine spätere Leistungskürzung seitens der Versicherung ist nicht möglich. Das Einkommen spielt bei der Berechnung der Beiträge keine Rolle, sodass Ärzte häufig selbst in Komforttarifen Beiträge im Vergleich zur gesetzlichen Versicherung sparen können.

Was bietet die private Krankenversicherung für Zahnärzte?

Für Zahnärzte ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung leicht möglich. Als Selbständige sind Zahnärzte nicht an bestehende Einkommensgrenzen gebunden. Wer als Zahnarzt angestellt ist, kann unter Berücksichtigung der Versicherungspflichtgrenze in die privaten Krankenversicherung wechseln. Die private Krankenversicherung bietet im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse meist einen umfangreicheren Katalog an Leistungen. Hierzu gehören Komfortleistungen und die volle Kostenerstattung. In vielen Tarifen ist ein Wechsel zudem mit einer Kostenersparnis verbunden.

In der privaten Krankenversicherung lassen sich Beiträge und Leistungen für Angehörige medizinischer Berufe individuell vereinbaren. So können Leistungen in speziellen Tarifen für Zahnärzte zusammengestellt werden. In der privaten Krankenversicherung gibt es Komfortleistungen, wie die Chefarztbehandlung, alternative Heilmethoden und viele weitere Extras. Beiträge lassen sich in vielen Tarifen dennoch sparen. Der Vergleich berücksichtigt Testsieger-Tarife mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Was bietet die private Krankenversicherung für Apotheker?

Apotheker können sich in einer privaten Krankenversicherung (PKV) absichern. Viele Anbieter der privaten Krankenversicherung bieten besondere Tarife an, die auf die Bedürfnisse der Apotheker zugeschnitten sind. Wer sich schon frühzeitig, etwa im Studium, für eine private Krankenversicherung entscheidet, profitiert von besonders günstigen Beiträgen. Daneben sind die Leistungen in der privaten Krankenversicherung gezielt auf den Versicherten abgestimmt und meist weitaus umfassender als in der gesetzlichen Krankenkasse.

Apotheker profitieren von speziellen Tarifen der privaten Krankenversicherung. Leistungen sind individuell wählbar. Sie können das Leistungsniveau erhöhen und dauerhaft sichern. Dazu gehören besondere Leistungen wie die Behandlung durch den Chefarzt. Auch die Krankenhausbehandlung im Einbettzimmer ist in vielen Tarifen Bestandteil der Leistungen. Gleichzeitig lassen sich gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse Beiträge sparen. Ein individueller und kostenloser Vergleich stellt verschiedene bekannte Anbieter gegenüber, darunter viele Testsieger.