Bewusster Leben: Alternative Ernährungsformen
Eine Vielzahl der Menschen entscheidet sich bewusst gegen die allgemein üblich empfohlene Mischkost. Hierfür kann es recht unterschiedliche Entscheidungsgründe geben. Ein bewusst lebender Mensch ernährt sich nicht nur, um seinen Körper mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Vielmehr verbindet er sein Ernährungsverhalten mit einer bestimmten Lebenseinstellung. So kommt es, dass er sich zweitweise bewusst für eine alternative Ernährungsform entscheidet, welche mehr oder weniger von der allgemein empfohlenen Mischkost abweicht.
Alternative Ernährungsformen
Eine alternative Ernährungsform weicht von der allgemeinen Mischkost, wie sie zum Beispiel von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird, ab. Dies kann sich durch das Weglassen von bestimmten Nahrungsbestandteilen bemerkbar machen, durch das Weglassen ganzer Lebensmittelgruppen aber auch durch die gezielte Auswahl von bestimmten Zubereitungsarten der Speisen. Auch der Kauf von speziellen Produkten wird hier mit eingeschlossen.
Zu den alternativen Ernährungsformen gehören unter anderem:
- Vegane Ernährung
- Vegetarische Ernährung
- Vollwert Ernährung
- Ayurvedische Ernährung
- Ernährung nach Kneipp
- Makrobiotik
- Anthroposophische Ernährung
- Hay´sche Trennkost
Gründe für eine alternative Ernährungsform
Immer mehr Menschen denken über eine Alternative zur normalen Mischkost nach. Dies kann zum Beispiel dann passieren, wenn gesundheitliche Probleme vorliegen oder Krankheiten vermieden werden sollen. Aber auch der Unmut über ökologische und politische Zustände im Land bzw. der Welt kann ein entscheidender Grund für eine alternative Ernährungsform sein. Ethische und religiöse Gründe bestimmen ebenfalls die bewusste Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Ernährungsform.
1. Gesundheitliche Gründe
Typische Zivilisationskrankheiten, wie Gicht, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder auch Übergewicht sind die Folgen einer jahrlang praktizierten ungesunden Ernährungsweise. Viele betroffene Menschen denken spätestens bei vorliegenden Erkrankungen über eine Änderung ihres Ernährungsverhaltens nach. Aber auch die Sorge vor Rückständen und Schadstoffen in einigen Lebensmitteln lässt viele Menschen vermehrt zu „alternativ“ erzeugten Produkten greifen.
2. Ökologische und politische Gründe
Die starke Umweltverschmutzung lässt einige Menschen ausschließlich nur noch zu ökologisch erzeugten Nahrungsmittel greifen, welche vorzugsweise aus der Region stammen oder direkt vom Erzeuger verkauft werden. Aber auch der Unmut über die Welternährungspolitik führt zu einem vermehrten Kauf von ausschließlich fair produzierten Lebensmitteln, wie etwa „Fair Trade“-Produkten.
3. Ethische und religiöse Gründe
Zahlreiche Menschen lehnen aus ethischen Gründen das Töten von Tieren ab und somit auch sämtliche Speisen und Nahrungsmittel, welche auch nur kleine Anteile tierischer Herkunft aufweisen. Aber auch eine Vielzahl von religiösen Gründen spricht dafür, dass sich Menschen für oder gegen den Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln entscheiden.
(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)







